| Gevatterin | ||
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Zugegeben, ein schönes Mannsbild, der Ritter Albrecht. Nun ja, Agnes ist bald 13, und einen Ehebund muss man beizeiten planen. Darum schaut sich mein Bruder nach einem passenden Mann für seine Tochter um. Der Ehemann soll aus der Familie des Gegenschwagers kommen. Drei schmucke Söhne hat der; der jüngste dient schon Knappe bei Herrn Kuno von Klingenthal, der älteste ist schon Ritter… Und nun diese Liebelei mit dem Schönling! - Wer kennt schon das Geschlecht derer mit dem Raben im Schild? Freie Herren sind sie, ja; und tapfer auch, aber sonst. Was haben die schon? - Als Tante und Gräfin-Witwe hab ich da auch noch ein Wort mitzureden. Liebelei vergeht, Grund und Boden besteht. |
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