Burgenforschung

Burgen bergen Geheimnisse. Die Burgenforscherin und der Burgenforscher suchen nach Antworten auf die Fragen:

 
  • Wer hat wann was gebaut?
  • Wer waren die Burgbewohner?
  • Wie lebten sie?
Meist gibt ihnen eine gefundene Antwort eine neue Frage auf. 

Zur Forschung bedienen sie sich
  • der Methode der Historiker, die in Archiven alte Schriftstücke studieren
  • der Methode der Archäologie, d.h. der Bauforschung an erhaltenen Mauern und der Grabung verschwundener Schichten und Mauern.
 

Ausgrabung


Allerdings wissen sie, dass eine Grabung nur ein einziges Mal gemacht werden kann. Denn ist eine Schicht einmal weggegraben, sind auch alle darin eingelagerten Informationen gehoben worden: Funde und Spuren der Burgnutzung. Das hat die Archäologen dazu geführt, nur dort zu graben, wo es aus baulichen Gründen nötig geworden ist.

Auf der Seite www.archaeologie.ch findest Du neue Ergebnisse der Burgenforschung.
Auch Hinweise darauf, wo gerade eine Burg restauriert wird.

 
Im Glossar werden Fachausdrücke erklärt, z.B. was ist eine Luzide, was ist der Unterschied zwischen einer Pechnase und einem Pechvogel,
ist der Raubritter dasselbe wie der Raubgräber?
 

Zwinguri 1

Zur Burgenforschung gehört das Ausgraben von Ruinen mit archäologischen Methoden.
Hier im Bild wird gerade eine mächtige Schuttschicht sorgfältig von Hand abgetragen. Denn im Schutt befinden sich zahlreiche Fundgegenstände.

 

Zwinguri 2

Zu einer wissenschaftlichen Ausgrabung gehört auch das sorgfältige Dokumentieren in Foto und Zeichnung der vorgefundenen Mauerreste.
Hier sitzen zwei Mitarbeitende bei der Ausgrabung der Burgruine Zwing-Uri UR beim Zeichnen der Maueransichten im Turminnern.

     
Zwinguri 3

...und das ist das Ergebnis nach etwa 6 Stunden zeichnen.