Die Burg als Bauwerk

Der Begriff «Burg» bezeichnet in seiner weitesten Bedeutung einen in sich geschlossenen, bewohnbaren Wehrbau in Bronze- und Eisenzeit, Antike und Mittelalter. Im engeren Sinn bezeichnet er die mittelalterliche Burg. Ihre Entstehung und Entwicklung ist eng mit der dominierenden Herrschaftsform, der Feudalordnung bzw. der Grundherrschaft und deren Akteuren verknüpft, den Königen, Bischöfen, Äbten sowie Hoch- und Niederadligen. Man spricht deswegen oft auch von «Adelsburgen».

Im engeren Sinne des Wortes bezeichnet Burg demnach vor allem einen mittelalterlichen Wohn- und Wehrbau.

Wichtig sind vor allem folgende Hauptbauteile einer Burg:

  • Bergfried
  • Wohnturm
  • Wohnbau/Palas
  • Kapelle
  • Ringmauer / Tore
  • Brunnen
  • Wirtschaftsbauten

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Übersicht

 
Diese Bücher erzählen mehr über die Burgen (Literatur)

  • Horst Wolfgang Böhme, Reinhard Friedrich, Barbara Schock-Werner (Hrsg.): Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen (Stuttgart 2004).
  • Horst Wolfgang Böhme, Busso von der Dollen, Dieter Kerber (Hrsg.): Burgen in Mitteleuropa. Ein Handbuch. Band 1: Bauformen und Entwicklung. Band 2: Geschichte und Burgenlandschaften (Stuttgart 1999).
  • Heinrich Boxler / Jörg Müller, Burgenland Schweiz, Bau und Alltag (Aarau 1990).
  • Jean Mesqui: Chateaux forts et fortifications en France (Paris 1997).
  • Werner Meyer, Burgen der Schweiz (Zürich 1977).
  • Werner Meyer, Hirsebrei und Hellebarde. Auf den Spuren des mittelalterlichen Lebens in der Schweiz (Olten 1985).
  • Joachim Zeune: Burgen - Symbole der Macht. Ein neues Bild der mittelalterlichen Burg (Regensburg 1996).